Meine WordPress Standard-Plugins

Eine Übersicht meiner beliebtesten WordPress Plugins für das Jahr 2020. Plugins die ich als Ergänzung für das Divi-Framework für die Bereich System, Wartung & Performance einsetze.

Da ich fast nur noch mit dem Divi Theme-Builder von Elegant-Themes arbeite, benötige ich nicht mehr viele Plugins. Und das ist ja auch gut so 🙂

Folgende Plugins gehören für mich ins Standard-Repertoire:

System-Plugins

Divi Module Builder (optional)

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich bei diesem Plugin um eine Erweiterung des DIVI Theme Builders. Ohne Divi macht das Plugin also keinen Sinn 🙂 Der Divi Module Builder erlaubt die Erstellung von zusätzlichen Modulen für das Divi Theme, sodass diese ganz einfach im Gestaltungsprozess über den Divi Builder an die gewünschte Stelle gezogen werden können. Sehr flexibel also. Was man als Modul anlegen kann? Alles was mit HTML, PHP, JS und CSS gemacht werden kann, kann mit dem Module Builder als Divi Modul realisiert werden. Sehr, sehr feine Sache und sorgt am Ende auch dafür, dass ich in vielen Fällen keine weiteren Plugins für die Divi-Ausgabe benötige – denn mit dem Divi Module Builder lässt sich ja alles frei gestalten.

ACF – Advanced Custom Fields (optional)

WordPress bietet standardmäßig Custom Fields an, nur leider sind diese im Standard nunmal eher sehr rudimentär dargestellt und wenig benutzerfreundlich. Also es geht, aber es geht auch schöner, mit ACF – Advanced Custom Fields. In Verbindung mit Divi und dem Divi Builder und bei Bedarf mit Custom Post Types ein ganz starkes Team.

Gravity Forms (optional)

Das Plugin für Kontaktformulare schlechthin. Zwar ist der Backend-Bereich und das Standard CSS gefühlt nicht ganz auf der Höhe der Zeit, aber ansonsten eines der mächtigsten Formular Builder für WordPress. Klar hat DIVI auch selbst einen schönen Formular-Builder, der stößt aber häufig schnell an seine Grenzen. Um flexibel zu bleiben, nutze ich Gravity Forms

Rank Math SEO

Nun, für viele sicherlich unbekannt… Ich würde behaupten, dass Rank Math SEO dem bisherigen Platzhirschen Yoast SEO ordentlich in die Suppe spucken wird. Denn der Funktionsumfang von Rank Math SEO ist einfach unschlagbar und nach Angaben des Herstellers wesentlich schneller als Yoast SEO. Dabei ist Rank Math SEO komplett kostenfrei. Aufgrund einer seltsamen Zugriffsfreigabe bei der Aktivierung des Plugins mit der Zustimmung zur Datenfreigabe erweckt das Plugin für mich zwar den Eindruck, zentral sehr relevante (nicht personenbezogene) Daten sammeln zu wollen (Keywords, Suchvolumen etc.) – aber das muss ja gar nichts schlechtes sein. Denn je mehr Daten vorliegen – in einer Zeit in der uns Google nicht mehr so viel mitteilen möchte – desto besser kann so ein Plugin am Ende werden. Dann am Ende aber möglicherweise nicht mehr kostenfrei… Warten wir es ab 🙂 In jedem Fall liebe ich Rank Math SEO weil hier von der Sitemap, über Rich-Snippets bis hin zur Redirection Verwaltung und der Anbindung an die Google Search Console wirklich alles unter einem Dach ist. Alles was das SEO betrifft ist dort auch enthalten und es bedarf keiner weitern Plugins – was ich persönlich sehr gut finde.

All-in-One WP Migration

Für den schnellen Umzug von WordPress Seiten ist All-in-One WP Migration eine tolle Sache. Das kostenfreie Plugin kann in der kostenlosen Version bis zu 512 MB transferieren. Dabei wird im Prinzip lediglich das Verzeichnis /wp-content, sowie die Datenbank von der aktuellen Version kopiert und kann auf einer anderen (leeren) WordPress-Installation wieder eingespielt werden. Wichtig ist, dass der Export nicht als ZIP File oder ähnliches erstellt wird, sondern als eigenes .wpress Format. Wer sich das entpacken möchte, benötigt Traktor. In Summe funktioniert All-in-One WP Migration prima – sofern die Daten die 512 MB nicht übersteigen. Falls doch, stehen kostenpflichtige Erweiterungen zur Verfügung . Ich selbst nutze die Google Drive Extension, da ich hier dann mit meinem mobilen Office nicht auf ein schnelles Internet angewiesen bin. Der Webserver überträgt direkt zu Google Drive und von da aus auf den Ziel-Server.

Alternative zu den kostenpflichtigen Erweiterungen könnte der Duplicator sein, den ich früher gerne genutzt habe. Der kann in der kostenfreien Version aber ebenfalls keine Mamut-Projekte umziehen. Genauere Angaben macht der Hersteller dazu aber leider nicht.

Wartung & Performance

InfiniteWP – Client

Mit dem Plugin InfiniteWP – Client verbinde ich die WordPress-Installation mit meinem InfiniteWP Wartungscenter. Denn über InfiniteWP habe ich Zugriff auf alle angeschlossenen WP-Installationen (egal wo gehostet), kann dort zentral die Backups und Updates steuern – sowie Wartungsarbeiten durchführen. Da InfiniteWP auf dem eigenen Server installiert wird, bleiben die Daten bei mir – was ich angenehm finde.

Optimus

Optimus dient der Bildoptimierung. Reduzierung der Dateigröße bei nahezu verlustfreier Komprimierung, sowie die automatische Erstellung von WebP Bilddateien. Zugegeben: für die Bildoptimierung gibt es zahlreiche andere Anbieter… Ich hatte mich halt irgendwann für Optimus entschieden, weil es hier keine Limits im Bezug auf Projekte und Anzahl der Optimierungen gibt, und weil das Plugin sehr dezent im Backend arbeitet.

WP Rocket (optional)

Zugegeben, bis vor ein paar Wochen hätte ich mich geweigert das Plugin für Performance-Optimierung hier zu loben. Hintergrund, ich hatte WP Rocket vor ein paar Jahren schon mal getestet und war – diplomatisch formuliert -nicht sonderlich zufrieden.

Bislang hatte ich hier das Cache Enabler Plugin und Fast Velocity im Einsatz, allerdings kam es beim Cache Enabler Plugin bei diversen Seiten immer wieder zu Darstellungsproblemen, die so nicht sein dürfen.

Also habe ich WP Rocket aufgrund diverser Empfehlungen eine zweite Chance gegeben und bin nun nach diversen Tests wirklich begeistert. Ich bin zwar nach wie vor ein großer Fan von Raidboxes als WordPress Hoster. Denn hier wird ja letztlich ein eigener VServer für das Projekt zur Verfügung gestellt, bei dem auch das WordPress Backend massiv schnell arbeitet – was ja nicht unangenehm ist, wenn viel mit dem WP Backend gearbeitet wird. Aber nicht jedes Projekt verfügt über ein überdurchschnittliches Budget für das Hosting, oder möchte gleich einen Serverumzug veranlassen. Kurzum: Mit WP Rocket lässt sich die Seitenladezeit im Frontend mit wenigen Schritten massiv verkürzen und sollte daher im Grund-Setup einer WordPress Seite nicht fehlen, sofern das Hosting nicht schon grundlegend für WordPress optimiert ist.

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