WordPress Boost

Mit High-Speed ins nächste Jahrzehnt. Die guten Vorsätze für das neue Jahr sind bei GREATsolution auf zwei Themenschwerpunkte fokusiert: Ordnung in WordPress-Installationen und maximale Geschwindigkeit für WordPress Webseiten.

Maximale WordPress Geschwindigkeit

Das neue Jahr steht vor der Tür uns so dürfen die guten Vorsätze nicht fehlen. Für mich als Betreiber der mobilen Internetagentur GREATsolution steht für das Jahr 2020 die Website-Performance der Kunden-Websites im Vordergrund. Ziel: Optimale WordPress Geschwindigkeit für zufriedene Besucher.

In den vergangenen Wochen und Monaten habe ich mich intensiv mit Hosting-Anbietern und Caching Plugins auseinandergesetzt, um die Ladezeit von WordPress-Websites generell deutlich unter 2 Sekunden bewerkstelligen zu können. Hintergrund dieser Analyse war: Google nimmt es mit der Seitenladegeschwindigkeit immer ernster, denn wir Nutzer des Internets tun dies auch.

Eine von Google durchgeführte Studie hat ergeben, dass das größte Problem insbesondere für mobile User die langsame Ladezeit von Websites ist, wobei die Anzahl der mobilen Besucher stetig steigt. In dem Zusammenhang hat der Suchmaschinen-Anbieter die Ladezeiten mit Absprungraten (also verlorenen Besuchern) in Relation gesetzt und festgestellt, dass die Abbrüche schon bei 3 Sekunden Ladezeit drastisch hoch ausfallen. Ähnliche Untersuchungen hatte in der Vergangenheit z.B. auch schon Amazon durchgeführt und festgestellt, dass bereits 100 Millisekunden längere Ladezeit zu 1% Umsatzeinbussen führten.

Logisch das die Big-Player in einem solchen Fall reagieren. Amazon wird demnach versuchen, die Geschwindigkeit immer mehr und mehr zu verbessern und Google erwartet als Suchmaschine – insbesondere für den mobilen Bereich – seit dem Speed Update aus dem Jahr 2018 auch schnelle Websites und führt den Pagespeed offiziell als Rankingfaktor für die mobile Suche ein. Ob dies auch gleichermaßen für normale Websites gilt, ist nicht ganz klar – aber sicher ist: Es schadet keineswegs.

Geschwindigkeit ist also wichtig!

Mein intern gesetzte Ziel für neue Kunden-Websites liegt nun bei durchschnittlich 2 Sekunden maximal. Die Rezeptur dafür ist nach diversen Tests und Versuchen nun eigentlich recht einfach:

Das WordPress Hosting

Idealweise kommt ein Anbieter wie Raidboxes in Frage. Die monatlichen Kosten liegen zwar bei 15 Euro netto, dafür erhält der Kunde aber einen eigenen V-Server mit eigener IP, SSD Speicher, eigene CPU und hinreichend RAM zur Verfügung gestellt. Diverse interne Caching-Methoden und Komprimierungen runden die Sache für eine WordPress-Installation ab.

Wem 15 Euro netto im Monat zu viel sind, der kann auch auf normales WordPress-Hosting zurückgreifen und ein Caching Plugin wie etwa WP Rocket verwenden. Mit WP Rocket lässt sich einiges an Performance-Steigerung erreichen, dennoch kommt es an das Raidboxes Hosting nicht heran. Es ist eine Kostenfrage! Aber wer mit der Website Geld verdienen möchte, sollte m.E. die Kosten für gutes WordPress-Hosting in Kauf nehmen.

Das WordPress-Theme

Zum Einsatz kommen sollte ein eigenes Theme ohne zu viel Overhead, oder z.B. ein Page-Builder Theme wie DIVI oder Elementor. Die damit erstellten Seiten haben zwar auch nicht unbedingt den besten Output, sind aber nach meinem Empfinden wesentlich besser als komplette Theme-Frameworks die zudem auch nicht immer leicht zu interpretieren sind.

Die Bilder

Modernes Webdesign lebt von großflächigen Bildern. Diese erzeugen je nach Qualität auch ordentlich Daten und können damit schnell zum Flaschenhals für gute Performance werden. Es ist damit schon fast verpflichtend, die Bilder durch Bildoptimierung  im Speicherplatzbedarf und damit auch in der Übertragung ausgeglichen zu reduzieren. Hier können beispielsweise Optimus, Kraken oder Imagify helfen. Häufig kann auch die Umwandlung zum webp Format noch mal ein paar Kilobyte einsparen. Auch die Option Lazy Load hilft dabei die Seite schneller zu laden, in dem gegenwärtig noch nicht benötigte Bilder auch noch gar nicht geladen werden. Erst beim scrollen an die entsprechende Position werden diese Bilder nachgeladen.

Die WordPress-Plugins

WordPress-Plugins sind eine feine Sache. Mit wenigen Klicks ist der Funktionsumfang der Website erweitert und bringt damit neue Funktionen und Effekte mit. Doch Vorsicht: Plugins die das Frontend erweitern, bringen häufig ihr eigenes CSS und JS mit, oder nutzen die Datenbank verstärkt (ich sag mal WooCommerce). Zu viele Plugins die also den Output oder die Datenbank belasten, erschweren die Optimierung der Ladegeschwindigkeit zusehends. Plugins sollten daher (generell) nur massvoll genutzt werden.

WordPress selbst

Nun hier gibt es eigentlich nicht viel zu erwähnen, ausser das WordPress stets aktuell gehalten werden sollte. So kommt der Seitenbetreiber auch in den Genuß von Performance-Updates und profitiert insgesamt von einer stabilen und sicheren Umgebung. Um die Datenbank zu entlasten sollten Papierkörbe und Entwürfe nicht für die Ewigkeit vorgehalten werden.

CDN – Content Delivery Network

Grundsätzlich sind CDN eine gute Idee, sofern aber lediglich der deutschsprachige Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz) angesprochen wird, ist ein CDN nach meinem Empfinden wenig hilfreich.

Externe Scripte

Egal ob Google Maps, Google Fonts, Youtube-Videos, Facebook Snippets oder Bewertungsscripte usw. Alle haben gemeinsam, dass diese von extern geladen werden müssen, was nicht immer glücklich ausgehen muss und damit die Performance deutlich bremsen kann . Besonders auch im Zuge der DSGVO sind derartige Einbindungen ja eher kritisch zu sehen und daher: lassen wir die doch am besten gleich alle weg 🙂

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