Es gibt ja sehr viele unterschiedliche aber dennoch gleichwohlklingende Tipps, die Performance von WordPress zu erhöhen, WordPress aktuell halten, auf Plugins verzichten etc. Je nach Situation mögen diese Empfehlungen auch zutreffen, oder passen – bzw. trägt eine realtive aktuelle Installation auch zur Sicherheit bei und ist daher unabdingbar. Im Falle von pa-parazzi.de wurde nun eine enorme Reduzierung der Ladezeit durch das manuelle Zusammenfassen der CSS Dateien erreicht. Die Ladezeit die zuvor von YSLOW etwa 8 Sekunden für die Startseite nicht unterschritten hat, liegt jetzt im Mittel bei 4,5 Sekunden. Die Anzahl der HTTP Requests konnte von 84 auf 41 reduziert werden.
Das manuelle Zusammenfassen ist aber leider nicht für die Ewigkeit. Hintergrund: Jedes Plugin etc. bringt eine eigene CSS mit an Board. Bei 10 Plugins sind das also mitunter 10 CSS Dateien mehr. Um diese in eine zentrale css zusammenzuführen muss jedes Plugin modifiziert werden: Plugin CSS Inhalte in die style.css kopieren und im Plugin die CSS Referenz entfernen. Das geht nur bis zum nächsten Pluginupdate gut! Dann muss zumindest im Plugin die CSS Referenz wieder entfernt werden.
Bei den Javascript Dateien besteht ähnlicher Optimierungsbedarf – allerdings ist da natürlich das Aufrufende Plugin mitunter schon nicht immer eindeutig und eine Konsolidierung schwieriger.
Um sich den ganzen manuellen Aufwand zu sparen gibt es ein nicht neues, aber offensichtlich recht unbekanntes Plugin: PHPspeedy
Das Problem an dem Plugin scheint, dass die passende Pluginseite, sowie das Plugin derzeit nicht permament betreut werden. Ich hatte dieses Plugin vor etwa 2 Monaten bereits schon mal im Test und konnte das Plugin nicht korrekt aktivieren. Jetzt, auf einer WP 2.8 Installation ging die Installation einwandfrei und das Plugin beschert mitunter Antwortzeiten unter 2,5 Sekunden bei immer noch 42 http Requests. Dabei sollten keine Cache Plugins aktiv sein. Letztlich auf die Funktion, die CSS-Bilder über Data URIs zu optimieren habe ich nicht aktiviert, sondern habe diese CSS Images auf einer Subdomain ausgelagert (CSS Sprites wären natürlich noch mal eine kleine Steigerung – aber 3 Sekunden sind schon wesentlich besser als 9 Sekunden
). Das Auslagern gilt übrigens auch für die Contentbilder, diese werden mittels PHPThumb auf einem seperaten Server berechnet und gecached.
[...] einiger Zeit hatte ich ja schon einmal über die Ladezeitenverkürzung von WordPress berichtet. Dabei ging es in erster Linie um die Optimierung der http Requests. Das Problem – [...]