WordPress als CMS

Hätte die moderne Hausfrau die Wahl zwischen einem sportlichen KFZ, einem Transporter und einem PS Starken 30 Tonner – würde Sie für Ihre Einkauftour vermutlich doch das KFZ wählen. Im Vergleich zu Transporter und LKW hätte Sie einen wendigen Flitzer, den sie sicher manövrieren und mit dem sie Ihre Ziele zügig verfolgen kann.

Ähnlich ist es mit der eigenen Internetseite – die größte und stärkste Lösung kann schon bei leichtesten Anforderungen für den Kunden zu einer verfahrenen Situation führen. Spezialisten müssen beauftragt werden um eigentlich einfache Dinge umzusetzen – oder die entsprechen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Vor genau diesem Hintergrund haben wir WordPress als das Mittel der Wahl für “normale” Internetseiten auserkoren. Natürlich immer mit dem Hintergrund, dass man mit einem KFZ keinen Umzug realisieren sollte. Es geht also immer ganz klar um das Anwendungsgebiet.

Die Praxis zeigt uns aber: Unternehmen und Interessensgruppen möchten sich bestmöglich präsentieren und Kommunikation mit Kunden und Interessenten ermöglichen. Dabei spielt das Social Web eine immer bedeutendere Rolle. WordPress deckt exakt diese Grundanforderungen ab.

WordPress war nicht schon immer ein CMS – zumindest keines, dass für die klassiche Webseitenerstellung geeignet war. Vielmehr hat sich die Blogsoftware WordPress erst nach und nach zu einem kleinen Contentmanagementsystem entwickelt. Heute bietet WordPress von Haus aus die erforderlichen Mittel, einfache Homepages kostenlos selbst zu erstellen. Auch Internetseiten mit gehobenen Ansprüchen, wie Galeriefunktionen, Gästebuchfunktionen, Wetterdiensten und vielen Dinge mehr – lassen sich über kostenlose Erweiterungen (Plugins) bequem umsetzen. Es gibt heute über 10.000 offizielle und kostenlose Erweiterungen aus den unterschiedlichsten Bereichen für das beliebte CMS, damit kann die eigene Homepage durchaus bequem um fehlende Funktionen erweitert werden.

Fairerweise sei gesagt, dass jedes zusätzliche Plugin die Performance, Stabilität und Sicherheit von WordPress beeinträchtigen kann – damit sollte man WordPress nicht unendlich erweitern, auch wenn dies theoretisch möglich wäre.

Die Grenzen von WordPress

Erst wenn sehr hohe flexible Layouts mit vielen – je Seite unterschiedlichen Layouts benötigt werden, kommt WordPress an seine Grenzen. Wenn viele Redakteure in Vorschauprozessen und Genemigungsverfahren Artikel freischalten sollen, kommt WordPress an seine Grenzen. Wenn das Userinterface -also die Verwaltungsoberfläche in das Corporate Ident einfliessen soll – dann kommt WordPress an seine Grenzen. Wer zuvor vorschnell auf andere CMS Systeme setzt, stösst möglicherweise selbst an seine Grenzen.